27.05.1978, von Anja Villwock

Omega - Eine Großübung in den Straßen der Stadt

Sie wurde als größte Katastrophenschutzübung im Westberlin der Nachkriegszeit bezeichnet.

Zu der Zeit galt die Übung 'Omega' als die größte Katastrophenschutzübung der Nachkriegszeit. Quelle: Berliner Morgenpost

Zu der Zeit galt die Übung 'Omega' als die größte Katastrophenschutzübung der Nachkriegszeit. Quelle: Berliner Morgenpost

Am 27. Mai 1978 beteiligte sich der Ortsverband Kreuzberg-Neukölln mit 40 Helfern an der Übung „Omega“. An vier „Einsatzstellen“ im Westberliner Stadtgebiet nahmen 1.500 Personen als Verletzte oder Rettungskräfte an der Übung teil.

Die THW-Helfer wurden im Rudower Neudecker Weg eingesetzt, wo ein BVG-Bus mit einem Tanklaster zusammengestoßen war. Sie mussten die Verletzten aus den Fahrzeugen befreien und den Bus danach für den Abtransport  aufrichten. Wegen der gewaltsamen Befreiung eines Terroristen kurz zuvor mussten zwei weitere der geplanten Übungsszenarien abgesagt werden, denn die Polizisten wurden für die Großfahndung nach dem Entflohenen benötigt.


  • Zu der Zeit galt die Übung 'Omega' als die größte Katastrophenschutzübung der Nachkriegszeit. Quelle: Berliner Morgenpost

  • Zu der Zeit galt die Übung 'Omega' als die größte Katastrophenschutzübung der Nachkriegszeit. Quelle: Berliner Morgenpost

  • Ein Unfall auf einer Rudower Straße, Verletzte, Schreie, schweres Gerät kam zum Einsatz. Mehr als 1.500 Personen nahmen an der Großübung teil. Quelle: Berliner Morgenpost

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