Forstwirt Niclas Welinski, selbst Neuköllner THW-Helfer, gab wertvolle Tipps: "Besonders wichtig ist es, sich den zu fällenden Baum vorher genau anzusehen. Ist er krank, steht er schief oder ist er verdreht? Sind Fallrichtung und Rückzugsbereich frei von Hindernissen? Erst wenn alles klar ist, sollte man den ersten Schnitt ansetzen."
Die Helferinnen und Helfer aus der Bergungsgruppe und der Fachgruppe Notversorgung trainierten den Fällkerbschnitt, aber auch das Entlasten und das Freischneiden von Unterholz. Dabei beseitigen sie auch einen Baum, der nach einem Sturm gekippt, aber in einem anderen Baum hängengeblieben war. Sie zogen ihn mit der Seilwinde des Gerätewagens zu Boden.
Im Einsatz müssen die THW-Kräfte nicht nur Bäume nach Sturmschäden sicher niederlegen, sondern eventuell auch Bauholz anfertigen oder Bereiche freischneiden für Bereitstellungsräume.
Die Entnahme der Bäume erfolgte natürlich nach Freigabe der zuständigen Försterin.